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Der 3.769 Meter hohe Monte Cevedale zählt zu den bekanntesten Gipfeln der Ortler-Cevedale-Gruppe und prägt gemeinsam mit der benachbarten Zufallspitze die eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft am Ende des Martelltals. Umgeben von mächtigen Dreitausendern und Gletschern erhebt sich der Cevedale im Herzen des Nationalparks Stilfserjoch.
Das Martelltal reicht vom Vinschgau bis weit hinein in die hochalpine Bergwelt. An seinem Talschluss dominieren Gletscher, Fels und die imposanten Gipfel der Ortler-Alpen die Landschaft. Der Monte Cevedale bildet mit seinen 3.769 Metern einen der höchsten Punkte dieser beeindruckenden Gebirgsregion.
Die Besteigung des Monte Cevedale ist eine klassische Hochtour und erfahrenen Bergsteigern vorbehalten. Vom hinteren Martelltal führt der Zustieg zunächst in Richtung Zufallhütte und weiter hinauf in die hochalpine Gletscherwelt.
Der weitere Aufstieg verläuft über vergletschertes Gelände. Aufgrund von Gletscherspalten sind Trittsicherheit, alpine Erfahrung und eine vollständige Gletscherausrüstung erforderlich. Besonders beliebt ist die Kombination des Monte Cevedale mit der nur wenige Meter niedrigeren Zufallspitze (3.757 m).
Am Gipfel angekommen eröffnet sich ein beeindruckender Ausblick über die Gletscher und Gipfel der Ortler-Cevedale-Gruppe. Spuren und Überreste aus dem Ersten Weltkrieg erinnern zugleich daran, dass diese heute so friedliche Hochgebirgslandschaft einst Schauplatz der Gebirgskämpfe war.
Doch auch ohne Gipfelbesteigung lässt sich der Monte Cevedale eindrucksvoll erleben. Wanderungen im hinteren Martelltal und zu den umliegenden Schutzhütten bieten immer wieder großartige Ausblicke auf die Gletscherwelt und die höchsten Gipfel des Nationalparks Stilfserjoch.
Der Monte Cevedale steht damit wie kaum ein anderer Berg für die wilde und ursprüngliche Hochgebirgslandschaft des Martelltals – ein besonderes Ziel für Bergsteiger, Wanderer und Naturliebhaber.