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Die Stiftskirche Innichen zählt zu den bedeutendsten romanischen Sakralbauten im Ostalpenraum und ist eines der kulturellen Wahrzeichen des Hochpustertals. Mit ihren mächtigen Mauern und der eindrucksvollen Architektur prägt die Kirche seit Jahrhunderten das Ortsbild von Innichen. Im Inneren erwarten Besucher wertvolle Kunstwerke, historische Fresken und eine besondere Atmosphäre, die von der langen Geschichte des ehemaligen Stifts erzählt.
Die Geschichte der Stiftskirche Innichen reicht bis ins frühe Mittelalter zurück. Im 8. Jahrhundert gründete der bayerische Herzog Tassilo III. in Innichen ein Benediktinerkloster, das später in ein Kollegiatstift umgewandelt wurde. Die heutige romanische Kirche entstand ab dem 12. Jahrhundert und erhielt gegen Ende des 13. Jahrhunderts weitgehend ihre heutige Gestalt.
Besonders sehenswert sind die Krypta, das monumentale romanische Kuppelfresko und die eindrucksvolle Kreuzigungsgruppe. Ein Besuch lässt sich hervorragend mit einem Spaziergang durch den historischen Ortskern von Innichen oder einem Ausflug auf den Erlebnisberg Haunold verbinden. Damit gehört die Stiftskirche Innichen zu den wichtigsten Kulturhighlights im Südtiroler Hochpustertal.